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Fristerstreckung des BAZL für Umrüstung auf 8.33kHz Kanalraster bei Funkgeräten

Die Frist für die Einführung des 8.33 kHz-Frequenzrasters für den VHF-Flugfunk in der Schweiz wird bis zum 30. März 2018 erstreckt. Dies gilt für sämtliche Luftraumklassen in der Schweiz, auch für diejenigen, in denen das Mitführen eines Funkgerätes vorgeschrieben ist.

Die EU-Durchführungsverordnung 1079/2012 ist seit 16.11.2012 in Kraft und schreibt vor, dass alle Flugzeuge bis 31.12.2017 umgerüstet werden müssen, siehe auch AeCS-News vom 19.7.2012. Die Bodenfunkstationen müssen erst im November 2018 nachziehen. Diese zeitliche Diskrepanz und unterschiedliche Behandlung gab zu vermehrten Fragen Anlass und ist  in der Tat fragwürdig. Weder konnte dies vom BAZL noch von der EASA erklärt werden.

Der AeCS hat in dieser Hinsicht mehrfach beim Regulator BAZL und beim Provider skyguide nachgefragt, ob dieses Datum realistisch sei. Gleiches geschah gegenüber dem BAKOM in den vergangenen Jahren wo auch bestätigt wurde, dass per Stand Oktober 2017 erst etwas über 50% aller betroffenen Luftfahrzeuge umgerüstet sei. Die selben Fragen stellten die Verbände der Leichtaviatik mehrmals über unser GASCO-Gremium (General Aviation Steering Committee), letztmals anlässlich der Swiss Aviation Days am 9./10.11.17 zusammen mit dem BAZL und allen Vertretern der Luftfahrtindustrie.
 
Dabei wurde uns vom BAZL folgende Lösung des Problems in Aussicht gestellt und nun am 24.11.17 über die verschiedenen Kanäle des BAZL bestätigt und kommuniziert. Für den Luftraum in der Schweiz gilt das Folgende:
 
  • Die Pflicht zur Umrüstung auf Funkgeräte mit 8,33 kHz Kanalabstand wird für alle in der Schweiz immatrikulierten-Luftfahrzeuge bis zum 28. März 2018 verlängert.
  • Ab dem 29. März 2018 bis 7. November 2018 dürfen VFR-Flugzeuge die Frequenzen von unkontrollierten Flugplätzen weiterhin benützen und nur in den Lufträumen Echo und Golf verkehren. 
  • Bei Ramp-Checks werden die Ausrüstungen geprüft. und dabei kein 8.33 kHz fähiges Funkgerät aufweist, muss mit einem strafrechtlichen Verfahren gerechnet werden.
  • Bei Ramp-Checks auf unkontrollierten Flugplätzen bis zum 7. November 2018 muss kein 8.33 kHz Funkgerät eingebaut sein.
  • Vom 8. November 2018 an müssen alle zivil immatrikulierten Flugzeuge ausnahmslos umgerüstet sein.
 
FIS in Zürich und Genf betrachten wir als unkontrolliert da diese Frequenzen auch ohne Language Proficiency verwendet  werden können. Spezielle Aufmerksamkeit der obigen Regelung ist zum Beispiel für Grenchen LSZG im Zusammenhang während den Betriebszeiten mit IFR ohne ATC erforderlich, ebenfalls da wo Radio Mandatory Zone RMZ gilt wie auf dem  Engadin Airport in Samedan LSZS.
  • Details dazu siehe Link auf der BAZL-Website