Motion für die Zulassung von UL-Helikoptern

Ultraleicht Helikopter AH130 Syton (Foto: Air Academy in Weilerswist)

Der Präsident des Aero-Clubs der Schweiz, Nationalrat Matthias Samuel Jauslin,fordert vom Bundesrat mit einer Motion die Zulassung aller Ultraleicht-Helikopter mit Verbrennungsmotor. Dies habe auch die EASA so vorgesehen. Dafür muss die Luftfahrtverordnung entsprechend geändert werden. In den letzten zehn Jahren fand ein enormer und rasanter Entwicklungsschub im Leichthelikopter-Segment statt, begründet Jauslin seine Motion. Die Wirtschaftlichkeit betreffend Unterhalt habe durch neue Technologien enorm gewonnen. In Deutschland, Frankreich, Italien und weiteren Ländern seien UL-Helikopter bereits seit einigen Jahren zugelassen. Diese seien mittlerweile umweltfreundlich (bleifreies Benzin anstelle von Flugbenzin), verbrauchen weniger Treibstoff, sind im Vergleich zu Turbinen-Helikopter weniger laut sowie günstiger im Betrieb und Unterhalt. «Die Branche hat in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, damit der erzeugte Lärm sehr niedrige Werte erreicht», führt Jauslin weiter aus. «Zudem ist für die Ausbildung und das fortlaufende Training der Einsatz moderner Technologie mit vielen Vorteilen verbunden.» Zur Förderung des dringend benötigten Nachwuchses an Berufshelikopter-Piloten in der Schweiz seien die UL-Helikopter wegen ihrer Kosteneffizienz ein zeitgemässes und sparsames Fluggerät. «Damit die Schweiz nicht zu einer Insel in der internationalen Luftfahrt wird, sind UL-Helikopter zuzulassen», fordert Jauslin.

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