Partnerorganisationen

 

Logo FAI

logo proaero

 

Logo Swissolympic

 

 

Logo aerosuisse

ar-app

Die grösste Aviatik-Zeitschrift der Schweiz als ePaper für Ihr iPad oder iPhone: Beziehen Sie jetzt die AeroRevue-App.Für AeCS-Mitglieder gratis.

Apple-appstore

logo android

Luftraumstruktur Zürich: Es bleibt wie es ist

Die Luftraumstruktur rund um den Flughafen Zürich bleibt wie sie ist. Das BAZL, die Flughafen Zürich AG, Swiss und skyguide haben 2013 das Projekt «Redesign TMA Zürich» lanciert. Auch die Leichtaviatik, vertreten unter anderem durch den AeCS und dessen Sparten, war in das Projekt einbezogen. Nun wurde die Übung abgebrochen.

Eine erste Überprüfung der Luftraumstruktur zeigte bereits 2012 eine für alle im Luftraum tätigen Nutzer eine zwar anspruchsvolle, aber robuste Struktur auf. Gleichwohl wurde mit dem Projekt 2013 das Design des Luftraums rund um Zürich vertieft analysiert und Möglichkeiten erwogen, Vereinfachungen herbeizuführen. In mehreren Umgängen wurden Szenarios durchgespielt, neue TMA-Sektoren gebildet oder gar TMA-Untergrenzen abgesenkt. Sie hätten jedoch gravierende Auswirkungen auf den VFR-Verkehr gehabt. Besonders der sichere Segelflug rund um die Flugplätze in Winterthur-Hegmatten und Amlikon wäre in Frage gestellt, ja faktisch verunmöglicht worden. Bereits vor eineinhalb Jahren hat der AeCS deshalb die Meinung vertreten, dass die Anpassungen keine Vereinfachung des Luftraumes darstellen, jedoch die Flugsicherheit im Gesamten (IFR- und VFR-Verkehr) leiden wird.

Motorflugzeuge wären aufgrund der TMA-Absenkungen gezwungen gewesen, tiefer zu fliegen. Dies hätte zu intensiveren Geräuschentwicklungen geführt und eine vermehrte Konzentrationen von Luftfahrzeugen auf tieferen Flughöhen nach sich gezogen. Nach intensiven Diskussionen wurde schliesslich der Abbruch des Projekts beschlossen.

Der AeCS und seine Spartenverbände unterstützen die Vereinfachung des Luftraums auf nationaler Ebene ausdrücklich und weisen auch darauf hin, dass mit den neuen technischen Möglichkeiten und einem sogenannten Greenfield-Approach das Thema gesamtschweizerisch angegangen werden muss. Einseitige, nicht auf Opfersymmetrie ausgerichtete Luftraumanpassungen aus rein kommerzieller Sicht kann der AeCS nicht mittragen.

Die Leicht- und Sportaviatik ist die eigentliche Wiege der Luftfahrt. Sowohl Militär- als auch Berufspiloten erhalten auf den Kleinflugplätzen ihre fliegerische Grundausbildung auf Leichtflugzeugen. Als Dachverband der Allgemeinen Luftfahrt fördert und unterstützt der AeCS den fliegerischen Nachwuchs auf allen Stufen sowie den Luftsport. Der AeCS setzt sich auch für günstige Rahmenbedingungen und angemessene Luftraumstrukturen, als auch für die dazu notwendigen Infrastruktur am Boden ein.