Erfreulicher Zwischenstand für Schweizer Teams an der Weltmeisterschaft im Heissluftballonfahren

Noch bis am 25. August 2018 findet in Groß-Siegharts (Österreich) die Weltmeisterschaft im Heissluftballonfahren statt. Die aus sieben Teams bestehende Schweizer Heissluftballon-Nationalmannschaft zeigte bislang eine starke Leistung. Stefan Zeberli (Andwil SG) liegt in Führung, Roman Hugi (Turbenthal ZH) und David Hochreutener (Bern) sind unter den ersten Zehn platziert.

105 Teams aus 34 Nationen kämpfen derzeit um den Weltmeistertitel im Heissluftballonfahren (23rd FAI World Hot Air Balloon Championship). Die Schweiz wird vertreten durch Stefan Zeberli (Andwil SG), Roman Hugi (Turbenthal ZH), David Hochreutener (Bern), Marc Blaser (Lohn-Ammannsegg SO), Gian-Marco Nacht (Zürich), René Erni (Oberhasli ZH) und Nicole Vogel (Chur). Bislang absolvierten die Wettkämpfer an sieben  Fahrten 23 Aufgaben über den weitläufigen Äckern, Feldern und Wiesen Niederösterreichs. Das sehr starke Teilnehmerfeld sowie die teilweise wechselhaften Winde haben den Wettkampf bislang anspruchsvoll gemacht und werden bis zum Abschluss für Spannung sorgen. Die Hälfte der theoretisch möglichen Fahrten wurde gefahren, die letzte Fahrt ist am Samstagmorgen geplant.

Bei Heissluftballonwettkämpfen geht es um eine möglichst präzise Fahrweise. Durch Ausnutzen der Windströmungen in verschiedenen Höhen muss eine bestimmte Fahrtrichtung oder ein bestimmtes Ziel möglichst genau erreicht werden. Mögliche Aufgaben reichen dabei von einfachen Fly-Ins, bei denen ein Marker (mit Sand gefüllter Stoffbeutel) im Zentrum eines Zielkreuzes abgeworfen werden muss bis zu komplexen 3D- Aufgaben, die mit GPS-Geräten ausgewertet werden können. Ein Wettkampfleiter kann die verschiedenen Aufgabentypen in Abhängigkeit der lokalen Gegebenheiten kombinieren und so pro Ballonfahrt mehrere Aufgaben stellen.

Webseiten der Teams inkl. Berichte vom Wettkampfgeschehen

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