Das Fass ist jetzt übergelaufen…

Seit Jahrzehnten herrschte bislang im schweizerischen Luftraum ein mehr oder weniger stabiles Gleichgewicht. Kommerzieller Linien- und Charterverkehr sowie die Luftwaffe haben sich mit der General Aviation so abgesprochen, dass ein gesundes und partnerschaftliches Miteinander vorherrschte. Nun hat sich die Situation in letzter Zeit aber entscheidend gewendet. Die General Aviation, die als die Basis der Luftfahrt gilt und zu der die unbestritten notwendige Erstverdrahtung und Pilotenausbildung zählt, wird in einer unsäglichen Art und Weise desavouiert, wie sie es nicht verdient. Dem AeCS liegt es am Herzen ausdrücklich zu betonen, dass die Luftwaffe weiterhin ein verlässlicher, fairer und kompetenter Partner der Leicht- und Sportaviatik ist und wir die Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe sehr schätzen, anerkennen und würdigen.

Das untenstehende Schreiben – verfasst durch die drei Geschäftsführer der AOPA Switzerland, des Aero-Club der Schweiz AeCS und des Verband Schweizer Flugplätze VSF zur aktuellen Situation, im Besonderen auch auf die Art- und Weise wie mit der General Aviation in den vergangenen Monaten und Jahren umgegangen wird, wird ausdrücklich zum lesen empfohlen. Darin ist unschwer zu erkennen, dass sich unsere drei Verbände geschlossen und dezidiert gegen die überbordenden und sinnlosen Restriktionen wehrt. Das Fass zum Überlaufen brachte nun das von skyguide am 4.7.19 publizierte NOTAM in Sachen Kapazitäten im kontrollierten Luftraum um Zürich. Die beiden gleichlautenden Schreiben an das BAZL und an die Skyguide wurden am 8. Juli 2019 an die beiden Adressaten versandt und warten auf Antwort.